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Mikronährstoffe, Winword Datei, dl 20 KB
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Plantarwarzensalbe SevisanaLine


Löst Warzen- und Hornhautgewebe ohne Narbenbildung auf

Verbraucherinformation

Anwendungsgebiete

Warzen an Händen und Füssen

Eigenschaften

Wirkt keratolytisch, d.h. Warzengewebe und Hornhaut werden aufgelöst. Die Plantarwarzensalbe greift nur Warzengewebe und Hornhaut an. Die gesunde Schicht unter der Haut wird nicht angegriffen. Die Abheilung erfolgt stets ohne Narbenbildung.

Inhalt

Apothekerrezept  
Acid. sal.  
Beta-Naphtol.  
Resorcinol  
Ol. thymi  
Phenol. liq aa 13.3 %
Ad. lanae 10.0 %
Vaselin. flav. 23.5 %


Lieferform

Topf à 10 g
Hergestellt in der Schweiz

Haltbarkeit und Lagerung

Plantarwarzensalbe SevisanaLine ist verschlossen mindestens 24 Monate haltbar.

Wichtige Hinweise

Besprechen Sie die Therapie mit Ihrem Arzt. Hinter einer banalen „Warze" könnte sich auch eine Krebsgeschwulst verstecken!
Grossflächige Warzen: Behandlung nur unter ärztlicher Kontrolle!
Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Anwendung

Zuerst ein dickes Lochpflaster aufkleben, so dass sich die Warze in der Mitte befindet und ein warzenfreier Saum von 4 mm mitbehandelt werden kann. Pflaster nicht zu knapp wählen. Bewährt haben sich die Scholl-Ringe, die in verschiedenen Grössen in Drogerien oder Apotheken erhältlich sind.
Die Öffnung in der Pflastermitte wird jeweils morgens und abends vollständig mit der Plantarwarzensalbe gefüllt. Bei Kindern oder bei empfindlicher Haut nur nachts anwenden. Das Lochpflaster ist mit einem breiten, grossen Heftpflaster abzudecken. Lochpflaster gegebenenfalls erneuern. Duschen ist problemlos. In der ersten Woche entwickelt sich ein unschönes, verquollenes Gewebe. Je jünger die Haut ist, desto schneller bildet sich unter dem verquollenen Gewebe eine Blase. Bei Kindern und Jugendlichen ist bereits nach 5 Tagen eine Blasenbildung zu erwarten. Nach 1 Woche entfernt der Arzt das verquollene Gewebe mit dem Skalpell.

Das Gehen kann schmerzhaft sein. Es lohnt sich aber in jedem Falle, die Blase "reifen" zu lassen. Die braune Flüssigkeit, die sich beim Anstechen der Blase entleert, ist aufgelöstes Gewebe und nicht Eiter, wie oft angenommen wird. Wenn man in der Mitte noch einen kleinen "Zapfen“ (Warzenrest) sieht, muss die Behandlung eine weitere Woche lang fortgesetzt werden.
Trotz des grossen Hautdefekts bleiben mit dieser Methode nie Narben oder Schmerzen zurück.
Entzündliche Reaktionen sind selten: In diesem Falle ist die Therapie für 1-2 Tage zu unterbrechen. Evt. warme befeuchtete Kamillen-Teebeutel auflegen.

Nach 1-3 Wochen ist das Warzenproblem im Allgemeinen erledigt.

Unerwünschte Wirkungen

Je nach Zustand der Hornhaut (Alter des Patienten) können nach einigen Tagen eventuelle Schmerzen auftreten, diese sind allerdings harmlos. Schmerzen sind grundsätzlich ein Zeichen von Blasenbildung.
Phenole sind grundsätzlich toxische, d.h. giftige Substanzen. Bei lokaler Anwendung der SevisanaLine Plantarwarzensalbe sind keine systemischen Nebenwirkungen bekannt.

Anwendungseinschränkung

Bekannte Allergie auf einen Inhaltsstoff

Besondere Hinweise

Die Plantarwarzensalbe SevisanaLine nekrotisiert (zerstört) ausschliesslich Hornhaut- und Warzengewebe und greift niemals die gesunde Unterhaut an. Wenn der Arzt mit dem Skalpell die verquollene Haut oder bei Blasenbildung den Deckel entfernt, kommt stets eine rosige Haut zum Vorschein. Möglichenfalls ist noch die Warzenwurzel (Warzenrest) erkennbar, die man vorsichtig mit Silbernitrat oder einem ähnlichen Antiseptikum betupft.
In sehr seltenen Fällen kann sich die Haut in der Umgebung entzünden. Dann ist die Behandlung vorübergehend zu unterbrechen.
Wichtig! Die gesunde Umgebung unbedingt abdecken (Scholl-Ring mit Loch in der Mitte).

Schwangerschaft, Stillzeit

Infolge fehlender Studienbelege ist die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit grundsätzlich mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Von der Anwendung in der Schwangerschaft und in der Stillzeit ist abzuraten.

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